13. Januar 2026 | Allgemein, Ich bin Hieber
ICH BIN HIEBER – DIANDRA PERRONE
ÜBER EINEN UMWEG ANS ZIEL
STECKBRIEF
29 Jahre alt
aus Rheinfelden
HIEBER Nollingen
Abteilungsleiterin Metzgerei und Frische
Seit 2013 bei HIEBER
Hobbys: Reisen und Tattoos
Sie hat ihre Ausbildung bei HIEBER begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Für ihre Leistung wurde sie sogar ausgezeichnet, doch Diandra Perrone stand der Sinn nach einer neuen Erfahrung. Sie wechselte nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Branche. Eine Erfahrung, die sie weitergebracht hat – und nur wenige Monate danach zurück in „ihren“ HIEBER nach Nollingen. Hierher kommt sie seitdem jeden Tag gern zur Arbeit, sagt die Frischeleiterin mit dem ansteckenden Lächeln.
Wann haben Sie bei HIEBER begonnen? Meine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin begann 2013. Ich hatte aber vorher schon ein Praktikum absolviert, in der ich jede Abteilung kennenlernen durfte.
Entstand da der Wunsch, Fleischereifachverkäuferin zu werden?
Ich wurde noch in der ersten Praktikumswoche an der Fleischtheke eingesetzt und habe mich unter all den Metzgern sofort pudelwohl gefühlt. Als ich dann in anderen Abteilungen war, wollte ich immer zurück ans Fleisch. Im Anschluss ans Praktikum wurde mir die Ausbildungsstelle angeboten.
Was macht die Fleischtheke für Sie so besonders? Man hat mit wunderbaren Lebensmitteln zu tun, arbeitet oft individuell und mit sehr viel Kundenkontakt. Das gibt es so in anderen Abteilungen weniger. Die Ausbildung hat mir auch viel Spaß gemacht.
Bei meinem Abschluss 2016 war ich eine der drei besten Azubis in Deutschland.
Trotzdem haben Sie den Job gewechselt? Direkt nach der Prüfung hatte ich das Bedürfnis, mal was ganz anderes auszuprobieren. Ich kannte ja nur meinen Beruf und HIEBER. Also habe ich die Theke gegen einen Büroarbeitsplatz getauscht. Aber nicht lange.
Was war anders? Man hat im Büro viel weniger Kontakt mit der Kundschaft und das hat mir dann doch gefehlt. Es ist ein ganz anderes Arbeiten. Für mich war das eine wichtige Erkenntnis und Erfahrung.
War die Rückkehr schwierig? Überhaupt nicht. Es war eher so, als wäre ich von einer längeren Reise zurückgekommen. In dem Laden ist mir alles vertraut – und ich bin ja auch nicht weggegangen, weil mir meine Arbeitsstelle oder der Markt nicht
gefallen hat.
Wie ging es dann weiter? Als ich zurückkam, wurde ich stellvertretende Leiterin der Metzgerei. 2020 habe ich die Leitung übernehmen dürfen, und seit dem vergangenen Jahr bin ich verantwortlich für den Frischebereich. Spannend finde ich, dass der HIEBER Nollingen der Einarbeitungsmarkt für die Fleisch- und Wursttheke ist. Wir – Mira Hochstatter, Benjamin Haeber und ich – schulen alle Quereinsteiger oder Rückkehrer bei HIEBER im Bereich Fleisch und Wurst. Ich finde es schön, wenn ich meine Erfahrung weitergeben darf.
Was macht das Arbeiten im
HIEBER Nollingen für Sie aus? Das ist schwierig, weil es so vielschichtig ist. Ich erlebe hier ein wunderbares Miteinander und eine sehr gute Zusammenarbeit – sowohl im Team allgemein als auch im Führungskreis. Die Arbeit macht einfach Spaß. Ich komme sehr gern hierher.
Die Auswahl bei HIEBER ist riesig: Was gehört für Sie zu einem guten Essen? Ein Steak vom schottischen Hochlandrind, medium rare zubereitet, mit Ofenkartoffeln, Kräuterbutter und frischem Tsatsiki: Das ist ein
gutes Essen. Dazu noch ein frisch
gezapftes Bier, dann ist es perfekt.
Abgesehen von gutem Essen:
Wofür begeistern Sie sich noch?
Für Reisen und Tattoos. Ich habe mir viele Tattoos bei meinen Besuchen etwa in Ägypten oder Marokko stechen lassen – und bringe mir das gerade selbst bei.










