3. Februar 2026 | Allgemein, Rezept der Woche
BERLINER? KRAPFEN?
In der Fasnachtszeit gehören Berliner einfach dazu – denn vor der Fastenzeit wurde traditionell noch einmal richtig geschlemmt. Das in Fett ausgebackene Hefegebäck lieferte viel Energie und war
perfekt, um Zucker, Mehl und Fett aufzubrauchen. Besonders an Fasnacht, Rosenmontag und Fastnachtssonntag sind Berliner aus keiner Bäckerei wegzudenken. Klassisch sind sie mit Konfitüre gefüllt und mit Puderzucker oder Zuckerguss verziert.
Die meisten der Süßspeisen, die zu Fasching auf den Tisch kommen, sind klassische Fettgebäcke. Der Hefe- oder Mürbeteig wird in unterschiedlichen Formen in heißem Fett ausgebacken. Anschließend sorgen Füllungen wie Marmelade, Schokolade oder Eierlikör für süße Vielfalt. Manche Gebäcke werden zusätzlich mit Puderzucker bestreut

Trotz ähnlicher Zubereitung schmecken die Karnevalsgebäcke keineswegs alle gleich. Form und Oberfläche beeinflussen den Geschmack, da unterschiedlich viel Teig mit dem Fett in Berührung kommt. So sind manche Leckereien besonders knusprig, andere locker, fluffig und weich. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie sind echte Gaumenfreuden.
Verschiedene Regionen, andere Namen:
Je nach Region hat der Berliner in Deutschland ganz unterschiedliche Namen. In Berlin selbst heißt er Pfannkuchen, in Bayern Krapfen, in Hessen Kreppel. Im HIEBER Land ist vor allem der Begriff Berliner verbreitet, regional auch Fastnachtsküchle für ähnliche Gebäcke. Trotz der verschiedenen Bezeichnungen verbindet sie alle eines: süßer Genuss zur Fasnachtszeit.
FASNACHTSKRAPFEN
Hochsaison haben die Fasnachtskrapfen vor allem in der Fasnachtszeit.
Grundzutaten:
- Für 12 Portionen
- Zum Ausbacken: Pflanzenöl, zum Frittieren
- Zum Garnieren: 150 g Puderzucker
- 3 EL Zitronensaft
- 6 g Zuckerkonfetti
- Für die Füllung: 200 g Aprikosenkonfitüre
- Für den Teig: 500 g Weizenmehl
- 25 g Hefe, frisch
- 150 ml Milch
- 80 g Zucker
- 80 g Butter
- 2 Eier
- 1 Prise Salz

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit der Hälfte der lauwarmen Milch, etwas Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Den restlichen Zucker, die restliche Milch, Butter, Eier und Salz zum Vorteig geben und zu einem Hefeteig verarbeiten, so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Zugedeckt nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf wenig Mehl etwa fingerdick ausrollen. Auf die obere Hälfte der Teigplatte mit einem runden Ausstecher von etwa 8 cm Durchmesser Kreise leicht eindrücken. In die Mitte eines jeden Kreises 1 gehäuften TL Konfitüre geben. Den Teig zwischen den Häufchen befeuchten. Die untere Teighälfte darüberlegen. Um die Füllung herum mit den Fingerspitzen fest andrücken. Die Kreise nun vollständig ausstechen und auf eine leicht bemehlte Fläche legen. Mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Das Pflanzenöl in der Fritteuse auf 175 °C erhitzen.
Die Krapfen portionsweise ins heiße Fett legen und zugedeckt etwa 2 1/2 Minuten backen. Dann wenden und in der offenen Fritteuse in weiteren 3 Minuten fertig backen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen.
Für die Glasur Puderzucker in eine Schüssel sieben, mit dem Zitronensaft glatt rühren, die Oberfläche der Krapfen damit glasieren. Leicht antrocknen lassen, mit Konfetti bestreuen und servieren.





