10. Februar 2026 |

ICH BIN HIEBER – ANGELA HONOLD

SIE BRINGT NORDISCHE FRISCHE UND EIN GROSSES HERZ MIT

Steckbrief

Angela honold
61 Jahre alt
aus Grenzach

HIEBER Grenzach
Mitarbeiterin Snacktheke

Seit 2007 bei HIEBER

Hobbys
Häkeln, Backen und
Kochen

Kurz bevor sich Angela Honold den Fragen zu „Ich bin HIEBER“ stellt, muss sie kurz nochmal an die Theke: Dort steht eine Kundin mit einem bunten Blumenstrauß als Dankeschön für sie. Es zeigt, wie groß die Wertschätzung der gebürtigen Friesin ist. Von Montag bis Samstag ist sie vormittags aktiv und sorgt hinter der Backtheke dafür, dass die belegten Brötchen in der Auslage nicht nur gut aussehen, sondern auch schmecken – und das seit sechs Jahren. Gelernt hat sie allerdings etwas anderes. 

Seit wann sind Sie bei HIEBER? Als HIEBER den Neukauf 2007 in Grenzach übernommen hat, bin ich mitgegangen. Dort gearbeitet habe ich aber viel länger. Angefangen habe ich nach meinem Umzug nach Grenzach 1985. Da war es noch ein Laden von Kaiser’s Kaffee. Später hat den Tengelmann übernommen, und dann kam die Edeka.

Seit sechs Jahren bereiten Sie die Snacks zu. Das haben Sie nicht immer gemacht, oder? Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Fleischerin gemacht – so hieß das damals. Das liegt irgendwo zwischen Metzgerin und Fleischereifachverkäuferin. In dem Beruf habe ich dann auch über Jahre hinweg gearbeitet. Bis vor etwa 13 oder 14 Jahren. Da riet mir mein Arzt, es ruhiger angehen zu lassen. Im Fleischbereich machst Du viel mit den Händen, und es ist immer gekühlt. Das hat auf Dauer nicht gutgetan. War aber kein Problem, ich durfte innerhalb des Ladens ins Bistro wechseln. Und von da bin ich dann vor sechs Jahren zu den belegten Brötchen.

Wo haben Sie gelebt, bevor Sie nach Grenzach gezogen sind? Aufgewachsen bin ich in Tettens, das ist ein Dorf in der Nähe von Jever in Friesland. Da habe ich meine Lehre gemacht. Danach war ich als Saisonarbeiterin auf Wangerooge und bin noch im selben Jahr – der ersten großen Liebe wegen – nach Grenzach gezogen. Die ist zwar vorbei, aber ich bin noch hier und wieder glücklich verheiratet.

Bei so vielen Dienstjahren, kennen Sie sicherlich viele Stammkunden von Kindesbeinen an? Ja, und das ist wirklich schön. Es gibt diese Kunden, denen ich vor 30 Jahren, als sie noch Kinder waren, eine Scheibe Wurst über die Theke gereicht habe, und Jahre später dann deren Kinder. Man kennt sich – und das freut mich sehr. Das gilt auch für das Team im Markt. Ich bin für viele hier die „Mutti“ – die nennen mich wirklich so. Ich kümmere mich einfach gern um die Menschen um mich herum.

Wie sieht denn ein normaler Arbeitstag aus? Ich bin von montags bis samstags jeden Vormittag hier. Um sechs Uhr geht es los, und bereite alles vor. Meist fange ich um Viertel nach mit dem Belegen an, um kurz vor 12 bin ich dann fertig und räume alles wieder weg. Zwischendurch mache ich meine Pause. Und, wenn viel am Stand los ist, helfe ich auch aus. 

Was macht das Snack-Sortiment bei HIEBER und Ihnen aus?     

Es gibt die klassischen Brötchen, die jeder Bäcker hat. Aber – das habe ich von meinem Ausbilder damals mitgenommen – Du musst Dich von den anderen unterscheiden. Also gebe ich mir Mühe und probiere viel aus. Wir haben zum Beispiel Brötchen mit Backfisch, Bismarckhering und Pulled Lachs mit meiner speziellen Sauce, um nur ein paar zu nennen.

Welche Brötchen snacken Sie am liebsten? Jetzt kommt der Witz: Mein Mann und ich essen seit vielen Monaten Low Carb – also bewusst ohne Kohlenhydrate. Brot oder Brötchen kommen bei uns nicht mehr auf den Tisch, genauso wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Ich bereite meine Brötchen aber mit viel Liebe zu und freue mich, dass sie gut angenommen werden. 

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