26. März 2026 | HIEBÄR
LANGOHREN UND GEBÄCKZOOS ZU OSTERN
DER HIEBÄR ERKLÄRT
Habt ihr euch eigentlich auch schon mal gefragt, warum ausgerechnet ein Hase die Eier bringt? Ich meine, als Bär bin ich ja Experte für Waldtiere, aber ein Nagetier mit Lieferdienst-Ambitionen ist schon kurios.
Früher waren es mal der Kuckuck oder der Fuchs, doch der Hase hat das Rennen gemacht – wahrscheinlich, weil er so flink ist und im Frühling überall herumhoppelt. Er gilt seit Ewigkeiten als Symbol für Fruchtbarkeit. Er vermehrt sich also bärenstark, und das passt perfekt zum Erwachen der Natur. Dass er Eier legt, ist natürlich ein Gerücht, das wir Bären im Wald nur milde belächeln, aber die Schokovariante lassen wir ihm durchgehen!
Und dann ist da noch das Osterlamm auf der Kaffeetafel. Warum beißen wir einem süßen Teig-Schäfchen den Kopf ab? Das Ganze hat Tradition: Das Lamm steht seit Urzeiten für Unschuld und Frieden. Früher kam an Ostern ein echtes Lamm auf den Tisch, um das Ende der Fastenzeit zu feiern. Irgendwann hatten die Bäcker aber wohl Mitleid (oder keine Lust auf Stallgeruch in der Küche) und haben das Tierchen einfach aus Rührteig nachgebaut.
Mein HIEBÄR Fazit: Das gebackene Lamm ist definitiv pfotenschonender in der Zubereitung und harmoniert viel besser mit einer Tasse Kakao. Ob hoppelig oder flauschig, das Gebäck gehört zu Ostern wie der Honig zum Bären. Also gönnt euch ein ordentliches Stück und genießt die Feiertage mit euren Liebsten. Wir sehen uns nach dem Nickerchen!
Euer Hiebär





