7. Mai 2026 | ,

ICH BIN HIEBER – SANDRA HETTMANNSPERGER

ÜBER UMWEGE ZUM GLÜCK

Steckbrief

Sandra Hettmannsperger
52 Jahre alt
aus Brombach

HIEBER Weil am Rhein
Erstverkäuferin Wurst
Seit 2013 bei HIEBER

Hobbys
Lesen, Reisen und
italienische Küche

Ein eigener Friseursalon: Mit diesem Traum hat Sandra Hettmannsperger nach der Schule eine Ausbildung zur Friseurin begonnen. Doch der Körper will nicht: Eine allergische Reaktion verhindert, dass sie in ihrem Traumberuf durchstarten kann. Stattdessen lernt sie Textilverkäuferin, arbeitet in ganz verschiedenen Branchen und in der Schweiz, bis sie 2013 zu HIEBER kommt. Bevor sie im Markt in Weil am Rhein zur beruflichen Zufriedenheit findet, probiert die Mutter zweier Söhne, die in Hauingen lebt, etwas Neues aus.

Seit wann sind Sie bei HIEBER? Im November 2013 habe ich bei HIEBER angefangen. Vorher war ich 18 Jahre in der deutschen Filiale eines schweizerischen Händlers in Lörrach beschäftigt. Als der seine Filialen in Deutschland aufgegeben hat, bin ich in die Schweiz gewechselt. Aber das ging aus familiären Gründen nicht gut. Daher habe ich mich bei HIEBER beworben. Zuerst war ich im Markt am Meeraner Platz in Lörrach, dann in Steinen und zuletzt im HIEBER im Lö als Leiterin der Käseabteilung – bis 2024. Dann wollte ich mal etwas anderes machen.

Was war der Plan? Ich war irgendwie unzufrieden und hatte die Möglichkeit, in einer Metzgerei anzufangen. Also habe ich den Schritt gewagt. Allerdings habe ich mich da nicht sehr wohlgefühlt und recht schnell gemerkt, dass es doch nicht das Richtige für mich ist. Vor allem hat mir der Kontakt zu den Kunden gefehlt. Der ist bei HIEBER schon etwas Besonderes.

Wie ging es dann zurück? Für mich stand – wie gesagt – recht schnell fest, dass diese Stelle nichts für mich ist. Also habe ich das Gespräch mit HIEBER gesucht, und wurde sehr positiv aufgenommen. Ich habe auch erläutert, warum ich gegangen bin. Keine drei Monate, nachdem ich gekündigt hatte, war ich wieder bei HIEBER.

Aber nicht mehr in Lörrach? Sie haben jemanden mit Verantwortung für die Wurst- und Käsetheke für den Markt in Weil am Rhein gesucht. Das war jetzt nicht der Markt, wo ich unbedingt hin wollte. Ich habe dann nur gedacht: „Okay, ich probier’s.“ Da ging es für mich im August 2024 los. Und ich bin glücklich, hier zu sein.

Sie sind Verkäuferin, aber eigentlich hatten Sie andere Pläne, oder? Ich wollte Friseurin werden und habe auch die Ausbildung begonnen. Mein Traum war ein eigener Laden. Leider habe ich dann eine Allergie bekommen. Damit war die Sache gegessen.

Das war sicher nicht einfach… Für mich als Teenager war das damals der Weltuntergang. Ich habe auf alles Mögliche reagiert. Am schlimmsten war das Blondiermittel.

Wie ging es dann weiter? Der Ausbildungsstart war ja schon vorbei. Ich hatte Glück, das eine Lehrstelle als Textilverkäuferin frei war. Da habe ich dann angefangen.

Von Textil zu Käse und Wurst: War der Start bei HIEBER schwierig? Nein. Ich habe nach der Lehre in vielen Läden und schon mit Lebensmitteln gearbeitet. Und als ich hier war, habe ich mich weiterbilden dürfen. Ich bin mittlerweile Fachkraft für Käse und habe den Ausbildereignungsschein.

Als Käse-Expertin haben Sie bestimmt einen Lieblingskäse? Es sind sogar zwei: Gruyère und Gwitterchäs. Gruyère gibt es in verschiedenen Reifungen von einem halben Jahr bis vier Jahren. Je älter er ist, desto kräftiger und besser schmeckt er – zumindest mir. Ich rate da immer, sich langsam heranzutasten und erst einmal mit einem einjährigen Käse zu beginnen. Sonst fängt man zu stark an.

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