27. Mai 2026 |

RÜCKWÄRTS GRILLEN

DER HIEBÄR ERKLÄRT

Moment mal … rückwärts grillen? Soll das Steak jetzt etwa mit dem Grillrost sprechen und rückwärts einparken? Natürlich nicht! 

Beim Rückwärtsgrillen bekommt Dein Fleisch erst einmal Zeit, ganz entspannt zu garen. Statt direkt über großer Hitze zu landen, wird es zunächst bei niedriger Temperatur langsam erwärmt. Der Vorteil: Das Fleisch gart gleichmäßiger von außen bis innen und bleibt besonders saftig und zart. Gerade bei größeren Steaks oder dickeren Fleischstücken kann das den Unterschied machen.

Erst wenn die gewünschte Kerntemperatur fast erreicht ist, kommt der große Auftritt: Jetzt darf das Fleisch kurz und kräftig auf den heißen Grill. Das sorgt für die herrlich knusprige Kruste und die feinen Röstaromen, die beim Grillen einfach dazugehören. 

Außen schön aromatisch, innen perfekt gegart – da fängt selbst mein Bärenherz an zu jubeln!

Mein Bären-Tipp: Ein Grillthermometer ist dabei Dein bester Freund. Damit triffst Du die Kerntemperatur ganz ohne Rätselraten. Als Orientierung beim Rind gelten etwa: 50–54 °C für rare,
55–59 °C für medium und ab
ca. 60 °C für well done. Danach das Fleisch noch kurz ruhen lassen und dann heißt es: anschneiden, genießen und glücklich sein!

Also merke Dir: Erst ruhig und entspannt, dann heiß und kräftig. Manchmal ist rückwärts eben genau der richtige Weg!

Dein HIEBÄR

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