1. Oktober 2026 |

LAUT GEDACHT – VON JÖRG HIEBER

DENKT DARAN, SCHAFFT VORRAT AN.

Früher hatte nahezu jeder Haushalt eine Speisekammer oder einen Keller zur Vorratshaltung.

Heute rollen unsere Vorräte für die „Mittel zum Leben“, sprich ebensmittel, mit LKWs auf den Straßen nach dem Motto Just-in-Time. Bei einer Störung der Lieferkette sind wir in eineinhalb Tagen nahezu ausverkauft.

Der Vorrat bei den Großhändlern, unseren Lieferanten, hält maximal 2–3 Tage.
Die Industrie produziert fast tagesgenau.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass alles immer und in genügender Menge vorhanden ist.
Das stimmt, solange die Lieferketten im Takt sind und störungsfrei funktionieren.
Was kann alles die Lieferketten unterbrechen …

Hochwasser, starke Schneefälle, Unwetter, Chemieunfälle, auch Cyberangriffe stören die Versorgung.
Bei einem totalen Stromausfall können die Supermärkte nicht öffnen.

KAUFEN

Mein Tipp: Legen Sie einen eigenen Vorrat mit den wichtigsten Lebensmitteln an.

Wasser, Zwieback, Obst- und Gemüsekonserven, Nüsse, Dosenwurst, Müsliriegel, Teigwaren, Reis und … und.
Auch Kerzen, Batterien, Hygieneartikel.

Einmal einen größeren Vorrat anlegen.

VERBRAUCHEN

Regelmäßig auf Haltbarkeit prüfen und austauschen.

Produkte regelmäßig im Alltag verbrauchen, die Lebensmittel, die zuerst ablaufen, bevorzugt verwenden.

ERNEUERN

Verbrauchte Lebensmittel beim nächsten Einkauf nachkaufen.

So bleibt Ihr Vorrat erhalten.

In der Hoffnung, dass der Notfall nie eintrifft,

verbleibe ich

Ihr Jörg Hieber

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