27. Juli 2026 |

HIEBER WEINREISE 2026 -RÜCKBLICK AUF UNSERE WEINREISE DURCH NORDITALIEN VENETIEN-TRENTINO

DIE BESONDEREN STATIONEN:

3. Zu Gast beim Cantina Bolla & Cantina Speri
Einblicke in die traditionsreiche Amarone-Herstellung, beeindruckende Weinkeller und herzliche Gastfreundschaft machten den Besuch der beiden renommierten Weingüter zu einem besonderen Erlebnis für alle Sinne.

4. Ein wundervoller Tag am see
Eine Schifffahrt über den Gardasee, das besondere Flair der Altstadt von Sirmione und die Verkostung der Weine von Ca‘ dei Frati machten diesen Tag zu einem der Höhepunkte der Reise.

5. Kulinarisch fein
In Valeggio sul Mincio gewährte der Familienbetrieb Ristorante alla Borsa spannende Einblicke in die Kunst der Tortellini-Herstellung. Beim Show-Cooking und gemeinsamen Abendessen wurde italienische Gastfreundschaft erlebbar.

6. Besondere Schaumweine
In der Cantina Ferrari und der Cantina Cavit erhielten die Teilnehmer faszinierende Einblicke in die Herstellung der berühmten Trento DOC-Schaumweine. Die Verkostung edler Tropfen bildete den genussvollen Abschluss eines erlebnisreichen
Tages in Trentino.

7. Weinkellerei in Südtirol
Die Kellerei Terlan begeisterte mit außergewöhnlichen Weißweinen, herzlicher Gastlichkeit und einem Südtiroler Mittagslunch – ein würdiger Abschluss der Weinreise durch Norditalien.


DAS GEDICHT UNSERES KUNDEN – HERR BURKHARDT:

Weil es sich nicht ändern lies:
Ganz ohne Joerg und Annelies
Ging die neue Hieber-Reise
Ab Binzen in gewohnter Weise.

Bei Mailand sind wir angekommen,     
Haben unsern Lunch genommen.         
Der ersten Wein gab es zum Essen,
Wo wir lange hier gesessen.

Bis Mittag so um halber Vier
Saßen wir zum Essen hier.
Und dann zum allerletzten Teller
Gab es noch ein Appenzeller.                                      (Oder so was ähnliches! )

Nach der Fülle dieser Speisen
Meidest du nach Hieber-Reisen,
Ganz gewiss bis dreißig Tagen
Das Gewicht nicht abzufragen.

Am Abend gab es auch was Feins,
Dazu auch Fußball „Sieben -Eins“.
Die guten Weine trank man aus,
In netter Runde vor dem Haus.

Cantina Bolla, Ziel am Morgen
Die Weinverkostung brachte Sorgen.
Die Weine lediglich normal,
Beim Mittagessen Sonnenqual.

Bei Speri war dann alles Spitze,
Die Weine super – ohne Witze.
Die Probe fast ein tolles Fest
Und die Bedienung allerbest.

Bei Bolla war nur alles Masse,
Bei Speri einfach alles Klasse.
Und auch die Leidenschaft der Leute
Spürt man deutlich auch noch heute.

Am Abend stolpern wir durchs Land,
Bis zum „Bohéme“, dem Restaurant.
Die Speisenfolge ganz famos
Und auch die Weine durchaus groß.

Die Seefahrt, die war einfach schön,
Da kann man zu den Ufern sehn
Und das war auch keine Wassertour,
Denn s gab Häppchen und Proseco pur!    

Sirmione haben wir beschaut,
Viel Leute und das Ganze laut!
Beim Essen hatten wir dann Glück:
Zum Gardasee ein schöner Blick.

Ein kleiner Grappa gabs zum Schluss,
Der Blick ins Glas hab mir Verdruss.
Doch hat man die rechte Frau daneben,
Kannst Du auch einen Zweiten heben.

Ein Highlight war der Nudel-Clan,
Wo wir fleißig mitgetan.
Und wir dürfen nicht vergessen:
Was wir geschaffen, konnt man essen.

La Mama führt das Regiment,
Wie in Italien man es kennt.
Senioren sind kein altes Eisen,
Da braucht man nur nach Süden reisen.

Am Morgen geht’s auf große Fahrt.
Am Sekt wird hier auch nicht gespart.
Beim Fürstbischof im Grünen do
Gibt es ein Spitzen -Apéro.

Verkostung gibt’s im kühlen Keller,
Zum Essen danach volle Teller.
Die Weine gut und ich sag leise,
Diesmal keine „Schweizer-Preise“.

Bei Pasta hab ich gleich gedacht:
Die hat die Mama nicht gemacht.
Nicht luftig, leicht, doch trotzdem gut
In einer prima Saucensud.

Dass Ferrari nicht nur Auto ist,
Ab heute ihr jetzt alle wisst.
Der Name, er glänzt immer heller
Und so glänzt der ganze Keller.

Dann fahren wir zum Grand Hotel
Und da merken wir ganz schnell,
Der Service ist nicht edel fein,
Drum lädt uns Silvia alle ein:

An der Bar noch einem nehmen,
Den Tellerwerfer zu beschämen.
So klingt der letzte Abend aus,
Und morgen geht es ab nach Haus.

Dann kam der letzte aller Tage,
„Was solln wir tun?“ ist keine Frage:
Wir dürfen in den Keller gehn
Und reihenweise Fässer sehn.

Und das im schönen Südtirol
Da fühlen wir uns auch gleich wohl.
Und nach der langen Kellerpause
Wartet eine Winzer-Jause.

Dann war vorbei der schöne Spaß,
Wir fuhren übern Reschenpass.
Die alte Heimat hat uns wieder.
Ich glaub, wir sehen uns bald wieder!

Den Heiko woll`n wir loben noch,
Die Laterne sie steht immer noch.
Auch Baldo und den Superfrauen
Auf die wir immer konnten bauen.

Allen sagen wir jetzt Dank,
Kein Unfall und auch keiner krank.
So kommen wir mit viel Gewinn,
Zum Hieber Binzen sicher hin.

Für uns kommt jetzt die Zeitenwende,
Auch ich komm langsam hier zum Ende.
Am Schluss, da bleibt, ihr wisst es schon:
Der Applaus, des Dichters Lohn!