12. Januar 2023 | ,

Fleischerzeugergemeinschaft Gersbach und Wiesental

Zusammen für eine starke Region

Die Erzeugergemeinschaft Gersbach und Wiesental arbeitet bereits seit über 30 Jahren daran, eine nachhaltige Fleischproduktion in der Region zu fördern. Dabei schätzt sie HIEBER als zuverlässigen, langjährigen und produktiven Partner.

Die Erzeugergemeinschaft Gersbach & Wiesental ist ein Netzwerk von Landwirten, die zusammenarbeiten, um hochwertiges, regionales Rindfleisch anzubieten. Seit 1989 setzen sie sich für eine nachhaltige Vermarktung ein und legen Wert auf artgerechte Tierhaltung, Weidehaltung im Sommer, natürliche Fütterung und kurze Transportwege zur Schlachtung. Durch die Mutterkuhhaltung können die Landwirte Beruf und Landwirtschaft besser vereinbaren und bieten so frisches Rindfleisch mit klarem Herkunftsnachweis an.

Landwirtschaft kann in den Höhengebieten unserer Heimat zur Herausforderung werden, da Klima und Lage nicht immer ideal sind. Viele kleine bäuerliche Betriebe bestehen nur dank Idealismus, Liebe zur Heimat und Verantwortung der Landwirte gegenüber der Landschaft.

Die 1989 gegründete Fleischdirektvermarktung Gersbach hat es sich darum zur Aufgabe gemacht, diesen Landwirten die Vermarktung ihrer Produkte zu fairen Bedingungen zu erleichtern. Die Kooperation mit HIEBER stützte dieses Vorhaben in Form einer langjährigen Partnerschaft und in der Person von Jörg Hieber als Fördermitglied. Um der verstärkten Nachfrage entsprechen zu können, erfolgte 1998 dann der Zusammenschluss mit der Vermarkterinitiative Wies.

Eine starke Erzeugergemeinschaft für eine starke Region

Der Erfolg dieser Gemeinschaft zeigt sich in fairen Preisabsprachen, die den Landwirten höhere Erlöse für ihre Rinder sichern. Das sichert im ersten Schritt die Zukunft der Betriebe der Gemeinschaft. Im zweiten Schritt erhalten die Bauern auch die landschaftliche Vielfalt und Kulturlandschaft in der Berglandregion des südlichen Schwarzwalds und Dinkelbergs. Mittlerweile gehören 47 Betriebe aus dem Gebiet um Gersbach, dem Hinterhag und dem Kleinen Wiesental zur Vermarktungsinitiative. Das stärkt die Lieferfähigkeit ebenso wie den Zusammenhalt im Verein und die Kooperation mit HIEBER.

Mutterkuhhaltung und kurze Transportwege – gut für Mensch und Tier

Neben dem Erhalt von Landschaft und Landwirtschaft spielt auch die Tierhaltung eine signifikante Rolle: Die Rinder kommen aus der Region, die Transportwege sind kurz, ihre Herkunft ist nachvollziehbar. Das stärkt das Vertrauen der Kunden in das Produkt.  

Zudem vollzog sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte auch in der Erzeugergemeinschaft ein Wandel bei der Grünlandbewirtschaftung. Diese ist weniger aufwendig und zugleich artgerechter, da die Tiere während der wärmeren Vegetationsmonate nicht im Stall gefüttert werden, sondern auf der Weide grasen.

Fleisch zart und kernig

Auf der Weide saugen die Kälber bei ihren Müttern oder zupfen Gräser und Kräuter. Während einer Weidesaison wachsen diese Tiere so zu kräftigen Jungrindern bis zu einem Alter von zwölf Monaten heran. Ihr Fleisch schmeckt kräftiger und würziger als Kalbfleisch und ist gleichzeitig zarter als Rindfleisch.

Diese Art der Tierhaltung entspricht den ökologischen Vorgaben des Gersbacher Modellprojektes zu einem möglichst natürlichen, stressfreien und umweltgerechten Heranwachsen der Tiere, verbunden mit einem guten Futterangebot.

Tipp: Weidefest in Gersbach
Im Verein geschieht nahezu alles ehrenamtlich. Um anfallende Kosten decken zu können, feiern die Bauern der Erzeugergemeinschaft zum Abschluss der Weidesaison am letzten Septembersonntag des Jahres das überregional bekannte Gersbacher Weidefest mit einem großen Bauernmarkt und vielen Tieren. Man hofft, dass es in diesem Jahr wieder stattfinden kann.

Die Erzeugergemeinschaft Gersbach und Wiesental vermittelt den Verkauf von Rindern und Schafen exklusiv an HIEBER und verkauft selbst kein Fleisch. Ab Schlachthaus Gersbach gibt es jedoch einen privat organisierten Verkauf von Rindervierteln, die nach der örtlichen Schlachtung mehrere Tage lang im Kühlraum reifen und vor dem Verkauf kundengerecht zerlegt werden. Mehr Infos gibt es auf www.fleisch-direktvermarktung.de.

Die neuen Mitglieder der Erzeugergemeinschaft Gersbach und Wiesental

2022 hat die Erzeugergemeinschaft bereits zwei neue Lieferbetriebe aus ihrem Einzugsbereich hinzugewonnen: den BetriebCMB Bachthaler aus Hasel und den Fallerhof in Häg-Ehrsburg.

CMB Bachthaler, Hasel

CMB steht für Martin Bachthaler, Christian Bachtaler und Brigitte Bachthaler – ein echter Familienbetrieb also. Martin Bachthaler war zudem lange Vorsitzender des Ortsverbands Hasel des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV). In diesem Verband sind alle 17 Landwirte aus Hasel organisiert.

Fallerhof Altenstein, Häg-Ehrsberg

Der Bauernhof besteht seit vielen Generationen. Geleitet wird er von Julian Faller, mithilfe von Helmut und Manuel Faller und Marina Kohler. Auf Instagram gibt der Familienbetrieb unter @fallerhofaltensteingbr regelmäßig Einblicke in den alltäglichen Betrieb.

In den beiden Betrieben werden etwa 500.000 Euro in neue Offenlaufställe investiert, die nach neusten Tierschutzbestimmungen errichtet werden. Auch hier konzentriert man sich auf die Mutterkuhhaltung. Im Sommer halten sich die Tiere auf der Weide auf, den Winter verbringen sie gut geschützt in ihrem jeweiligen Offenlaufstall.

Auch die Betriebe aus Hasel und Häg-Erhrsberg profitieren von der Unterstützung der Erzeugergemeinschaft und den verbindlichen Preiszusagen von HIEBER.

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