13. Januar 2023 | ,

Weingut am Schlipf

Lebendige Weinberge sind Basis guter Weine – Das Weingut am Schlipf von Familie Schneider in Weil am Rhein sorgt für Genuss im Glas.

Als Christoph Columbus vor mehr als 500 Jahren als erster europäischer Seefahrer den nordamerikanischen Kontinent betrat, hätte er schon Wein vom Weingut am Schlipf an Bord haben können. „Unsere Familie betreibt seit 1465 Weinbau“, berichtet Christoph Schneider, der das Unternehmen in Weil am Rhein gemeinsam mit seinem Bruder Johannes leitet.

Tradition und Nachhaltigkeit

Der landwirtschaftliche Familienbetrieb legt schon immer den Fokus auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Schließlich bildet sie die Grundlage für den späteren Ertrag und die Qualität der Trauben. Und daran wird weiter gearbeitet. „Aktuell befinden wir uns in der Umstellung auf biologisch-biodynamischen Weinbau“, sagt Johannes Schneider. „Denn gesunde und lebendige Weinberge sind die Basis unserer Weine. Sie müssen sich in die natürliche Umgebung eingliedern und dürfen keinen Fremdkörper für dort lebende Insekten, Tiere und Mikroorganismen darstellen.“

Mit diesem Anspruch bewirtschaften sie 15 Hektar Rebfläche am Tüllinger Berg. Der Erhalt dessen besonderer Kulturlandschaft ist ihnen wichtig. „Auch aus diesem Grund verzichten wir komplett auf synthetische und chemische Hilfsmittel in den Weinbergen.“ Auf der südwestlichen Flanke des Tüllingers gedeihen in vier Lagen auf 70 Parzellen verteilt Gutedel und die gesamte Burgunderfamilie mit Spätburgunder, Weißburgunder und Grauburgunder. Neben Rot- und Weißweinen wird auch Winzersekt produziert.

Christoph und Johannes Schneider, die seit 2017 die Geschicke des Weinguts leiten, setzen auf Liebe zum Wein und auf traditionelles Handwerk. Hierbei dürfen sie sich auf ein eingespieltes Team und ihre Familie verlassen. Bevorzugt wird eine zurückhaltende, handwerkliche Arbeitsweise, betonen sie: „Wir nennen das in der Fachsprache ‚low intervention‘. Das bedeutet für uns, dass wir unsere Trauben nur per Hand ernten – also lesen – und auf eine schonende Weiterverarbeitung achten.“

Eine Partnerschaft im Zeichen der Qualität

„Unsere Weine sollen möglichst unverfälscht und kompromisslos ihre Herkunft erzählen“, beschreibt es Johannes Schneider. Deshalb halten sie an den Lagenbezeichnungen – Weiler Schlipf, Weiler Kapf, Ötlinger Sonnhohle und Haltinger Stiege – sowie den traditionellen Rebsorten fest. Die Verschiedenheit der Parzellen, die unterschiedliche Zusammensetzung der Kalkböden und die klimatischen Bedingungen eines jeden Jahrgangs „machen die Weine einzigartig“.

Einzigartig ist auch die lange und exklusive Partnerschaft mit HIEBER, sagt Christoph Schneider. Sie basiert auf Qualität, Verlässlichkeit und der Verbundenheit mit der Region sowie gegenseitigem Respekt. „Es ist eine unkomplizierte Handelsbeziehung, die von viel Verständnis für kleinere Familienbetriebe wie das unsere geprägt ist.“

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