Forellenzucht Wuchner

Heimischer Fisch für regionale Genießer: Der Forellenzuchtbetrieb Wuchner setzt auf Qualität und gesundes Wachstum.

Zwei Jahre lag die alteingesessene Forellenzucht im kleinen Unteralpfen im Dornröschenschlaf. Vor drei Jahren kam Markus Wuchner und kaufte den einstigen Betrieb. Unterstützt von Frau und Kindern hat er nicht nur die Teiche wieder mit Wasser gefüllt und das Bruthaus in Gang gesetzt, sondern ein kleines Familienunternehmen aufgebaut. Das führt er gemeinsam mit seinem Bruder Reinhold, wobei die ganze Familie weiterhin mithilft.    

Der Betrieb in Unteralpfen, knapp sechs Kilometer nördlich von Albbruck am Rhein und 18 Kilometer südlich des Schluchsees gelegen, hat eine lange Geschichte. Gegründet wurde er vor mehr als 60 Jahren von Alfred Tröndle. „Anfangs wurden die Forellen direkt in der Alb und im Ibach gezüchtet, später kam die Weiheranlage in Unteralpfen und gut zehn Jahre danach eine weitere Anlage in Tiefenstein hinzu“, berichtet Markus Wuchner. Das einstige Familiengeschäft musste vom Sohn den Gründers Ende der 190er-Jahre aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben werden, blieb ohne Nachfolger und geriet in Vergessenheit. Fast jedenfalls – und nur bis 2020. „Nach zwei Jahren Stillstand habe ich die komplette Anlage gekauft.“ 

Neues Leben in alten Teichen 

Markus Wuchner, seine Frau Bianka sowie Tochter Mia und Sohn Leon sorgen nicht nur dafür, dass die Tiere unter besten Bedingungen aufwachsen. Sie kümmern sich auch darum, dass die Nachzucht gesichert ist. Das geschieht im Bruthaus. „Das geht auf den Gründer zurück und soll das älteste registrierte Bruthaus in Baden-Württemberg sein.“ Wuchner lächelt und sagt: „Das habe ich aber nie geprüft oder prüfen lassen.“ In den wiederbelebten Teichen am Südrand des Schwarzwalds wachsen nun Bachforellen, Regenbogenforellen, Lachsforellen und Elsässer Saiblinge aus eigener Zucht heran. 

Qualität durch Gesundheit  

„Bei mir steht die Zucht gesunder Fische im Vordergrund“, erläutert Markus Wuchner seinen Anspruch. Seine Tiere sollen so natürlich wie nur möglich aufwachsen. „Daher werden die Fische auch nicht vorbeugend mit Medikamenten behandelt, stattdessen setze ich auf präventive Methoden und auf natürliche Weiher mit einer den Verhältnissen angepassten Besatzdichte.“ Die Tiere sollen genügend Raum erhalten, damit sie stressfrei aufwachsen dürfen. Gleiches gilt für die Fütterung, sie ist optimal auf seine Fische ausgerichtet. „Bei mir gibt es nur Futter mit einem Fischölanteil unter zehn Prozent.“ Die Folge: „Meine Fische benötigen 18 Monate, um die Schlachtreife zu erlangen. Eine industriell ausgerichtete Massenproduktion schafft das Gleiche in der halben Zeit.“ Doch Qualität durch Gesundheit geht vor Quantität. 

Seit 2021 beliefert Markus Wuchner die HIEBER-Märkte mit frisch geschlachteten und geräucherten Regenbogenforellen sowie Lachsforellen. „Ich arbeite sehr gerne mit HIEBER zusammen, weil sie mit die ersten waren, die mir Vertrauen geschenkt haben und mit mir zusammengearbeitet haben.“ Das schätzt er sehr.  

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