15. April 2023 |

Lukas Schmidt

SEINEN EMPFEHLUNGEN FÜR DIE KÜCHE DARF VERTRAUT WERDEN

Joboptionen hatte Lukas Schmidt einige: Er hätte eine Karriere als Fußballspieler starten oder als Koch für Gaumenfreuden anfangen können, doch der gebürtige Maulburger hat eigene Ziele verfolgt und hat seiner Intuition vertraut. Als stellvertretender Leiter der Fleischtheke im HIEBER in Kandern steht er jetzt fest im Leben und freut sich über das positive Feedback der vielen Stammkunden.

Wann haben Sie bei HIEBER angefangen? Daran erinnere ich mich noch gut: Mein erster Tag war der
1. März 2020. Da habe ich meine Ausbildung fortsetzen dürfen, allerdings mit einer anderen Zielsetzung.

Wie kam es, dass Sie während der Ausbildung den Arbeitgeber und Beruf gewechselt haben? Ich hatte mich schon früh fürs Kochen interessiert und daher eine Lehre als Koch begonnen. Die Realität in einer echten Küche war aber anders, als ich mir das vorgestellt hatte. So war es für beide Seiten vermutlich das Beste, abzubrechen. Ich habe dann ein Praktikum bei HIEBER absolviert – und durfte wenig später als Auszubildender zum Fleischereifachverkäufer beginnen. Schön war, dass die vorherige Zeit angerechnet wurde. Ich habe also keine Nachteile gehabt.

Wieso sind Sie bei HIEBER gelandet? Das liegt an meiner Mutter,
mit der ich von Maulburg nach Kandern gezogen bin. Ich war früher oft mit ihr einkaufen, und wir sind meist zum HIEBER gegangen. Der Laden hat mir sehr gut gefallen. Daher war für mich klar, dass ich mich hier zuerst bewerbe. Ich habe mir damals auch andere Märkte angeschaut,
aber speziell die Fleischtheke war bei
HIEBER einfach größer und besser als bei vielen anderen.

Sie hätten aber schon vorher eine ganz andere Karriere einschlagen können … Vielleicht schon. Ich habe Fußball gespielt, unter anderem in der Jugendmannschaft des SC Freiburg, war auch in der nationalen Auswahl. Das war schon spannend. Aber als es dann konkreter wurde, standen gleichzeitig die Abschlussprüfungen in der Schule an – und da musste ich mich entscheiden. Außerdem wäre das nur möglich gewesen, wenn ich aufs Internat gewechselt wäre. Dann hätte ich meine Eltern aber nur noch alle zwei Wochen gesehen. 

Das war sicher keine leichte Entscheidung? Manchmal, wenn ich heute mit Freunden kicke, denke ich da natürlich dran. Aber ich bereue es nicht, und Fußball im Verein spiele
ich nicht mehr. 

Sport spielt vermutlich trotzdem eine große Rolle? Ja. Ich bin bestimmt fünf- oder sechsmal pro Woche im Fitnessstudio. Da geht es dann hauptsächlich ums Krafttraining.

Wann beginnt Ihr Arbeitstag? Es geht morgens um 6 Uhr los, dann bestücke ich die Fleischtheke. Sie wird ja abends geleert und gereinigt, muss also vor Ladenöffnung komplett gestaltet werden. Das Fleisch lagert nachts im Kühlraum. Ich schaue morgens dann, dass unser Fleisch ansprechend gezeigt wird, kontrolliere die Preisschilder und versuche auch, unsere regionalen Fleischsorten – etwa vom Gersbacher Rind – gestalterisch in den Mittelpunkt zu rücken. Um 8 Uhr, wenn die Kunden kommen, muss alles fertig sein und vor allem gut aussehen.

Was macht den Markt in Kandern für Sie besonders? Der Markt ist nicht so riesig und wir haben viele
Kunden und Kundinnen aus der Umgebung, die regelmäßig bei uns einkaufen. Dafür vielleicht weniger Kunden und Kundinnen aus der Schweiz oder dem Elsass. Daher ist der Umgang ein bisschen vertrauensvoller – man kennt sich eben und tauscht sich aus. Das zeichnet den Markt für mich aus.

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