17. April 2023 |

Peter Röder

DAMIT ALLES SEINE RICHTIGKEIT HAT

Wenn sein Arbeitstag morgens um 5.30 Uhr beginnt, brennt nur in der Backstube schon Licht. Dafür warten im verschlossenen Wareneingangsbereich schon die Rollbehälter, die von Lieferanten im Laufe der Nacht gebracht wurden. Peter Röder kümmert sich als Leiter Wareneingang in Müllheim darum, dass die Ware vom Marktteam bis 8 Uhr, wenn der Laden öffnet, einsortiert und präsentiert werden kann. Darüber hinaus wird er gerufen, wenn kleine handwerkliche Arbeiten erledigt werden müssen.   

Wie lange sind Sie schon im Müllheimer Markt aktiv? Angefangen habe ich hier im September 1990. Da war der Markt allerdings noch kein HIEBER Markt. Ich habe beim Vorvorgänger begonnen – und bin zum Glück immer noch hier. 

Sie müssen ganz schön früh raus … Mein Wecker klingelt in der Regel um 4 Uhr. Aber das stört mich nicht, auch weil ich gern arbeiten gehe.

Welche Aufgaben liegen alle beim Leiter Wareneingang? Ich kontrolliere und nehme alle Waren, die bei uns eingehen, entgegen und verbuche sie. Wenn ich morgens anfange, sind schon etliche Lieferanten dagewesen. Dazu gehören das frische Obst und Gemüse sowie die Molkereiprodukte. Die besitzen einen Schlüssel und stellen die vollbepackten Rollbehälter im Lager ab. Meine Aufgabe ist es dann, die Waren auf Vollständigkeit zu prüfen. Das muss erledigt werden, auch wenn es selten Unstimmigkeiten gibt. Im Anschluss werden die Rollbehälter für die jeweiligen Abteilungen bereitgestellt. Das sollte bei den Frische-Artikeln bis 7 Uhr geschehen sein. Zwischendurch kommen dann weitere Lieferungen an, zum Beispiel Getränke.

Wenn alle Lieferanten da waren, was steht dann an? Zum einen die Büroarbeit und die Kommunikation mit unseren Lieferanten. Und dann bin ich auch für die Haustechnik im Müllheimer Markt zuständig. Ich kontrolliere unter anderem unsere Sprinkleranlage auf Funktionstüchtigkeit. Das geschieht täglich im kleinen Rahmen und einmal jeden Monat ausführlicher. Außerdem habe ich über die Jahre ein bisschen handwerkliches Geschick entwickelt und unter anderem mein Haus gebaut, so dass ich bei kleineren Arbeiten gerufen werde, und ich kümmere mich um die Heizungsanlage. Bei größeren Aufgaben sorge ich allerdings dafür, dass ein Fachbetrieb die Sache übernimmt.  

Sie erledigen sehr unterschiedliche Aufgaben, wie kam es dazu? Gelernt habe ich damals bei der Deutschen Bahn, Junggehilfe hieß das. Ich habe einige Jahre in einem hiesigen Industriebetrieb gearbeitet, bevor ich vor 33 Jahren beim damaligen Kolossa-Markt angefangen habe, der seit 2019 Teil von HIEBER ist. Ich habe einfach viel erlebt, und die verschiedenen Aufgaben sind im Laufe der Zeit hinzugekommen.

Ist es diese Vielfalt, die Ihren Job so besonders macht? Zum einen das, zum anderen auch das Vertrauen, das mit entgegengebracht wird. Vor drei Jahren hat mich die Marktleitung gefragt, ob ich – damals war ich 58 Jahre alt – mit ihrer Unterstützung den Ausbilderschein machen möchte. Heute darf ich junge Menschen ausbilden und freue mich darüber.  

Sie müssen recht früh aufstehen, gönnen Sie sich nach der Arbeit ein Mittagsschläfchen? Manchmal schon, aber nicht lang, damit ich den Nachmittag genießen kann. Da gehe ich gern mit meiner Partnerin spazieren oder wir kochen zusammen. Im Sommer findet man mich dazu oft im Garten, wo immer etwas zu tun ist. 

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