13. November 2025 |

ICH BIN HIEBER – VESNA TATARA

ZURÜCK IN DEN LIEBLINGSBERUF

STECKBRIEF

Vesna Tatara
47 Jahre alt
Lebt in Lörrach

HIEBER Lörrach
Stellvertretende Abteilungsleiterin Backstand
Seit 2016 bei HIEBER
gelernte Verkäuferin

HOBBYS: Laufen, Skifahren, Freunde treffen und Reisen

Als gelernte Verkäuferin mit Berufserfahrung kommt Vesna Tatara vor etwas mehr als 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann nach Deutschland. Das junge Paar will seinen Kindern eine Perspektive bieten. Doch die Umstellung auf ein anderes Land, die Sprache, die fehlende Übertragbarkeit von Abschlüssen – all das sorgen dafür, dass Vesna Tatara doch nicht im Handel landet. Zumindest viele Jahre nicht. Mittlerweile ist die zweifache Mutter zurück in dem Beruf, den sie liebt und für den sie sich damals nach der Schule bewusst entschieden hatte.

Wann hatten Sie Ihren ersten Tag bei HIEBER? Das sind eigentlich zwei Tage. Denn nachdem ich mich beworben hatte, wurde ich zu einem Probearbeiten eingeladen. An Ostersamstag 2016 habe ich das erste Mal im HIEBER in Lörrach gearbeitet. Es war viel los, und ich hatte eine Mega-Freude. Ich habe dann die Zusage erhalten und habe im gleichen Markt in der ersten Maiwoche begonnen. Für mich war das ein besonderer Tag, weil ich endlich wieder in „meinem“ Beruf arbeiten durfte.

Was haben Sie vorher gemacht? Ich habe elf Jahre in einem Pflegeheim in Kandern gearbeitet.
Das ist ja etwas komplett anderes… Mein Mann und ich sind 2003 nach Deutschland ausgewandert, weil wir uns und unseren Kindern eine gute Zukunft schaffen wollten. In Kroatien – meiner Heimat – habe ich nach der Schule eine dreijährige Ausbildung zur Verkäuferin abgeschlossen und anschließend in dem Beruf auch gearbeitet. Den Mutterschutz habe ich dann zu einer Pflegehelferin-Ausbildung genutzt. Das hat mir den Weg in die Altenpflege ermöglicht.

Und wieso der Wechsel? Die Arbeit in Kandern war wunderbar, sie hat mir sehr gefallen. Aber mir war immer klar, dass ich irgendwann zurück in den Handel gehen werde. Dass ich nach der Ankunft nicht direkt angefangen habe, lag auch an der Sprache. Im Verkauf musst Du viel reden und schnell reagieren, in der Pflege sind andere Dinge wichtiger. Irgendwann hat mich eine Freundin auf HIEBER hingewiesen, und das dort Personal gesucht wird, habe ich mich getraut.

Wo findet man Sie bei HIEBER? Ich bin schon immer im HIEBER am Meeraner Platz in Lörrach und von Anfang an im Gastronomie-Bereich. Diese Dynamik, die da zu spüren ist, die mag ich sehr. Die Atmosphäre, der Duft nach Kaffee und frischen Backwaren, aber auch die Lebendigkeit dort passen sehr gut zu meinem Temperament. Anfangs war ich an verschiedenen Theken im Einsatz – seit 2018 bin ich offiziell die stellvertretende Leiterin der Backtheke.

Was macht HIEBER für Sie aus? Ich habe HIEBER als Kundin kennengelernt, nachdem wir in Lörrach angekommen sind. HIEBER hat mich von Anfang an fasziniert: Die Art und Weise, wie hier gearbeitet wurde – und noch wird, ist schon einzigartig. Man spürt, dass sich hier alle wohlfühlen sollen, also Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Ich mag mir nicht vorstellen, in einem anderen Laden zu arbeiten.

Beruflich verkaufen Sie Backwaren, sind Sie zu Hause auch in der Küche aktiv? Das Kochen übernimmt häufiger mein Mann. Dafür backe ich sehr gern, vor allem Torten – und ich mag alles, was cremig ist. Einer meiner Favoriten ist die Boem-Torta aus meiner Heimat. Das ist eine mehrschichtige Torte mit Schokolade und Haselnüssen. Und dann gibt es da noch die Sirtaki-Torte mit Feigen und gehackten Walnüssen. Sehr lecker, aber von ihr kann man höchstens ein Stück essen!

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