4. Dezember 2025 | Ich bin Hieber
ICH BIN HIEBER – WALDEMAR PFEIFER
WEIL LEBENSMITTEL IMMER GEBRAUCHT WERDEN
STECKBRIEF
Waldemar Pfeifer
43 Jahre alt
aus Haltingen
HIEBER Wyhlen
Marktleiter
Seit 2002 bei HIEBER
Hobbys: Zeit mit der Familie und Briefmarken
„Hier gehe ich nie wieder weg“, sagt Waldemar Pfeifer über „seinen“ Markt und lächelt glücklich. Seit gut zehn Jahren ist er Marktleiter des HIEBER-Lädeles Mitten in Wyhlen. Im Unternehmen ist er sogar schon doppelt so lange. Als 20-Jähriger beginnt er hier 2002 seine zweite Ausbildung. Eine Entscheidung, über die er sich heute noch freut. Denn in der Ausbildung lernt er nicht nur sein kaufmännisches Handwerk, sondern trifft auch auf die Frau, die er heiraten und mit der er eine Familie gründen wird.
Seit wann sind Sie bei HIEBER? Im Unternehmen bin ich seit dem Sommer 2002. Da habe ich meine Ausbildung zum Kaufmann begonnen. Mein Glück war, dass ich schon eine Ausbildung absolviert hatte und daher verkürzen durfte.
Was haben Sie vor Ihrem Start bei HIEBER gemacht? Noch in der Schule habe ich mich sehr für Computer interessiert. Ich war mir sicher, dass Computer die Zukunft sind. Nach der Mittleren Reife habe ich daher eine Ausbildung zum Informations- und Kommunikationstechniker gemacht. Aber ich habe schnell gemerkt, dass das überhaupt nicht meins ist. Das war zu trocken. Ich bin nicht der Typ, der gerne am Schreibtisch sitzt.
Also direkt eine zweite Ausbildung? Erstmal kam der Zivildienst. Da war ich in der Küche eines Pflegeheims in Lörrach. Danach habe ich mich bei verschiedenen Unternehmen im Groß- und Einzelhandel beworben und hatte am Schluss zwei Zusagen. Entschieden habe ich mich für HIEBER, weil für mich klar war, dass Lebensmittel immer gebraucht werden. Es heißt ja nicht umsonst: „Gegessen wird immer!“
Waren Sie in der Ausbildung bereits in Wyhlen? Nein – ich habe in Weil am Rhein gelernt. Da hatte ich mich auch beworben. Nach Wyhlen bin ich erst später gekommen.
Hatten Sie damals schon Ziele? Ja. Ich wusste, dass es bei der Edeka ein Aufstiegsprogramm für Junioren gibt, das JAP. Das wollte ich absolvieren und habe das ganz am Anfang meiner Ausbildung, die ja verkürzt war, gesagt. Wenn ich meine Ausbildung mit der Note 2,4 oder besser abschließe, dann dürfe ich daran teilnehmen, wurde mir versprochen. Ich hatte eine 1,7 und fing im Sommer nach dem Abschluss an. Das JAP dauert ein Jahr, und danach habe ich – mit Unterstützung der Marktleitung in Kandern – noch die Fortbildung zur Führungskraft Handel, das FKH, absolviert.
Gab es besondere Momente während Ihrer Ausbildung? Einen ganz besonderen sogar. Es gab da eine junge Kundin, die mir aufgefallen ist. Und das ist einem Kollegen aufgefallen, der sie kannte. Er hat uns irgendwann miteinander bekanntgemacht. Heute sind wir glücklich verheiratet und haben vier Kinder. HIEBER ist aber nicht nur deshalb Teil unseres Lebens: Meine Frau arbeitet seit fünf Jahren in Weil am Rhein bei HIEBER, wo unser ältester Sohn gerade seine Ausbildung macht.
Sie leiten das Lädele in Wyhlen, was macht es so besonders? Ich bin ein Familienmensch, und das Lädele hat etwas von Familie. Hier arbeiten 15 Menschen zum Teil schon sehr lange zusammen. Da lernt man sich einfach kennen und weiß miteinander umzugehen. Weil der Laden überschaubar ist, sind die Arbeiten auch sehr flexibel. Kein Tag ist wie der andere, keine Woche ist wie die andere. Ich bin meist morgens um 5 Uhr da und kümmere mich um die Sachen, die im Hintergrund ablaufen – wie Bestellungen oder E-Mails beantworten. Danach geht es in den Laden.
Mit was beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? Ich habe als Jugendlicher Briefmarken gesammelt, aber irgendwann die Sammlung zur Seite gelegt. Vor gut zehn Jahren habe ich das Interesse wieder entdeckt. Mein Hauptsammelgebiet ist Deutschland – von den altdeutschen Staaten über das Deutsche Reich, DDR und Westdeutschland bis heute. Natürlich wäre es super, die Sammlung komplett zu haben, aber das werde ich sicher nie schaffen. Umso mehr freue ich mich, wenn ich eine fehlende Marke finde.










