26. Februar 2026 |

ICH BIN HIEBER – MARIA LA CORTE

STECKBRIEF

Maria La Corte
46 Jahre alt
aus Zell im Wiesental

HIEBER Lörrach
Pizzaiola
Seit 2020 bei HIEBER

HOBBYS
Kochen, Backen und mit Hund spazieren gehen

SIE BRINGT ITALIENISCHE LEBENSFREUDE MIT

Weil die Perspektiven für sie und ihre beiden Kinder in ihrer Heimat nicht so rosig aussehen, riskiert es Maria La Corte im Frühjahr 2018. Sie packt ihre Sachen und zieht mit den zwei Jungs aus Palermo mit seinen mehr als 600.000 Einwohnern ins kleine Zell im Wiesental, wo gerade einmal etwas mehr als 6.000 Menschen leben. Doch sie trotzt allen Widrigkeiten und wird heimisch. Das gilt nicht nur für sie: Der jüngste Sohn steht kurz vor dem Schulabschluss, der ältere ist an der Käsetheke auch im HIEBER am Meeraner Platz beschäftigt. „So sehen wir uns fast jeden Tag“, freut sich die Sizilianerin.

Von Sizilien ins Wiesental – wie kam das? Ich habe nach der Schule Erzieherin gelernt, aber keine Stelle gefunden. Da ich gern und gut koche, habe ich in einem Restaurant erst als Köchin und später als Pizzaiola gearbeitet. Fünf Jahre lang. Aber eine echte Perspektive war das nicht, vor allem weil ich alleinerziehend mit zwei Söhnen war. Ich wollte für mich und für sie eine bessere Zukunft. Meine restliche Familie ist immer noch in Palermo.

Wieso wurde es Zell? In unserem Haus lebte eine Frau, deren Bruder nach Zell gezogen war. Als er mit seiner Familie zu Besuch da war, entstand der Kontakt. Weil er mir helfen konnte, sind wir nach Zell gegangen.

Wie kamen Sie dann zu HIEBER? Ich war im ersten Sommer in einer Eisdiele und bin dann in eine Pizzeria gewechselt. Das hat auf Dauer aber nicht so harmoniert, auch wegen der Arbeitszeiten und der Kinderbetreuung. Ich musste mir etwas anderes suchen. Ich wusste, dass bei HIEBER Pizza gemacht wird, also habe ich mich da beworben.

Seit wann sind Sie bei HIEBER? Im November 2020 habe ich im HIEBER im Meeraner Platz als Pizzabäckerin angefangen. Der Markt in Schopfheim wäre mir lieber gewesen, wegen der Entfernung. Aber ich wurde hier gebraucht. Und ich bin glücklich, hier zu sein.

Sind Sie generell froh über den Wechsel? Ja, sehr. Vor allem die Arbeitszeiten sind für mich viel besser und klar geregelt. Ich fange morgens um 6 Uhr an und bin gegen vier Uhr nachmittags wieder zu Hause. Das funktioniert in einem Restaurant so nicht. Außerdem ist das Team hier im HIEBER am Meeraner Platz super. Ich bin sehr gern hier.

Wie sieht Ihr Arbeitstag aus? Morgens kümmere ich mich zuerst um den Teig und bereite die Saucen sowie den Belag vor. Die ersten Pizzen wandern gegen halb acht Uhr in den Steinofen – für acht Minuten. Zu meinem Job gehört es auch, die Pizzakartons zu falten. Das mache ich in der Zwischenzeit. Gebacken wird zweimal am Tag: vormittags bis 10:30 Uhr und am frühen Nachmittag. Danach steht das Aufräumen und Putzen an. Außerdem muss der Teig vorbereitet werden. Es gibt immer etwas zu tun.

Wie viele Pizzen backen Sie an einem normalen Tag? Eigentlich sind es immer 36. Aber wenn in einem der anderen HIEBER ein Pizzabäcker ausfällt, backe ich für sie mit. Dann sind es natürlich mehr.

Welche Pizza ist Ihr Favorit? Mit Parmaschinken, Rucola und Mozzarella.

Ist das auch die Pizza, die am meisten verkauft wird? Nein. Sehr beliebt sind die vegetarische Pizza und die mit Thunfisch und Zwiebeln. Die gehen am besten weg.

Kochen und backen Sie auch privat gern? Ja. Sogar sehr – und ich muss auch. Wenn wir meine Familie in Palermo besuchen – und das passiert mindestens einmal im Jahr, dann bin ich diejenige, die am Herd steht. Das macht mir Spaß.

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