19. März 2026 | Ich bin Hieber
ICH BIN HIEBER – SYBILLE GÜLDNER
STECKBRIEF
Sybille Güldner
54 Jahre alt
Aus Neuenburg
HIEBER Bad Krozingen
Stellvertretende Leiterin der HIEBER Konditorei
HOBBYS:
Wandern, Familie und Königspudel Adonis
KREATIVITÄT UND ABWECHSLUNG
Irgendwann hatte sie einfach genug davon, jeden Tag die gleichen Torten zu machen. Eintönig! Es musste Abwechslung her: Seit drei Jahren ist Sybille Güldner in der HIEBER-Konditorei – und darf ihre kreative Ader ausleben. Die gebürtige Thüringerin hat aber nicht nur Erfahrungen mit süßen Sachen gesammelt, auch mit Döner, Pommes und Co. kennt sich die zweifache Mutter aus.
Wann haben Sie bei HIEBER angefangen? Das war im Frühjahr 2022.
Wie kam es dazu? Ich war damals schon mehrere Jahre in einem großen Bäckereiunternehmen beschäftigt und zuletzt auf dem „Sahneposten“ eingesetzt. Das heißt, ich habe nur noch Sahnetorten gemacht. Und das waren meist Schwarzwälder Kirsch. Ich war zu dem Zeitpunkt 50 Jahre alt und habe mich gefragt: „Willst du das noch bis zum Rentenalter machen?“ Das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Also habe ich mir etwas Neues gesucht, aber wieder als Konditorin.
Haben Sie in Ihrem Berufsleben denn auch mal etwas anderes gemacht? Bevor ich Ende 1999 in der Großbäckerei als Konditorin angefangen habe, war ich fünf Jahre in einem Imbiss. Also nicht ganz, weil in der Zeit mein zweiter Sohn auf die Welt gekommen ist. Da hatte ich viel Kundenkontakt und auch Spaß. Aber es war eher eine Zwischenlösung.
Wie kam es zum Berufswunsch Konditorin? Das hat mit meinem Mann zu tun. Als ich ihn 1986 kennengelernt habe, war ich zarte 14 Jahre alt und lebte in Apolda. Er war Bäckerlehrling im Nachbarort. Da haben wir gesagt, wir machen später was Gemeinsames. Ich habe nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zur Konditorin in Erfurt begonnen. 1990 war ich fertige Konditorin. Aber in der Wendezeit war es schwierig, eine Stelle zu finden, vor allem, wenn man zu zweit sucht.
Und so wurde es das Markgräflerland? Nicht direkt. Eine Tante meines Mannes lebt in Emmendingen und hat uns bei der Suche unterstützt. Daher sind wir 1993 dorthin gezogen. Mein Mann hat in einer Großbäckerei angefangen und vor allem nachts gearbeitet. Ich habe daher etwas gesucht, was zeitlich zum Familienleben passt. 1999 bin ich meinem Mann in die Großbäckerei gefolgt. Er war dort Bäckermeister, ich Konditorin. Er ist noch da, ich bin seit drei Jahren bei HIEBER.
Welche Aufgaben liegen bei Ihnen? Ich vertrete und unterstütze Pamela Schneider, die Leiterin der HIEBER-Konditorei. Als Ausbilderin bin ich außerdem für unsere Lehrlinge da.
Was mögen Sie an Ihrer Arbeit in der HIEBER-Konditorei? Da gibt es mehrere Dinge: Wir sind ein richtig gutes Team. Es macht Spaß, hier zu arbeiten. Hier spüre ich Wertschätzung, was nicht selbstverständlich ist. Und zu guter Letzt darf ich kreativ sein. Wenn Kunden sich besondere Torten wünschen, bin ich in der Regel die Ansprechpartnerin. Da kann ich mich dann so ein bisschen verwirklichen … Das mache ich aber nicht komplett allein. Da hilft mir unser Junggeselle.
Bei so vielen Leckereien: Haben Sie ein Lieblingsgebäck oder einen Lieblingskuchen? Ich mag es gern säuerlich-fruchtig. Wenn ich auswählen darf, dann würde ich einen Apfelstreuselkuchen nehmen. Und im Advent: Vanillekipferl!
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Mit der Familie. Zu der gehört auch Adonis, unser sieben Jahre alter Königspudel. Dementsprechend gehen wir viel spazieren und wandern gern. Im Urlaub am liebsten in den Alpen! Außerdem bin ich im Vorstand des Kegelvereins aktiv, lese gern, mag Musik – und tanzen muss auch ab und zu sein.










