27. Februar 2023 |

Olga Arnold

GUTEN GESCHMACK FÜR KUNDEN ERLEBBAR MACHEN

Tortenbrie mit Feigensenf, Bergkäse mit frischem Bauernbrot, Pecorino mit Trüffeln oder Raclette in allen Variationen: Wer Olga Arnold nach Ideen rund um Käse fragt, erhält ein Bündel an geschmackvollen Ideen und gern ein Stück zum Probieren. Die gelernte Fleischereifachverkäuferin hat damit nicht nur ihre berufliche Rolle verändert, sondern auch ihre Bestimmung gefunden, sagt sie. Seit diesem Jahr ist sie verantwortlich für die Käsetheke im HIEBER Bad Krozingen.

Seit wann sind Sie Teil des HIEBER-Teams? Bei HIEBER in Bad Krozingen bin ich seit elf Jahren, also seit der Eröffnung des Frischecenters. Teil der Edeka-Familie bin ich aber schon länger: 1999 sind mein Mann und ich von Offenburg nach Bad Krozingen gezogen, da habe ich meine Ausbildung im örtlichen Neukauf begonnen und im Anschluss dort gearbeitet, bis er geschlossen wurde. Nur für meine drei Kinder habe ich jeweils Auszeiten genommen. Das ist aber auch schon eine Weile her: Unser jüngster Sohn ist mittlerweile zwölf Jahre alt. Sie haben Fleischereifachverkäuferin gelernt. War das Ihr Wunschberuf? Nein, nicht wirklich. Ich wollte als Verkäuferin arbeiten, doch die einzige Lehrstelle, die mir im damaligen Neukauf angeboten wurde, war an der Fleischtheke. Da habe ich dann zugesagt. Letzten Endes hat es mir auch Spaß gemacht, obwohl ich nicht so viel und gern Fleisch esse. Lustigerweise war es nach der Erziehungszeit dann so, dass an der Fleischtheke keine Stelle frei war. Allerdings gab es Bedarf an der Fisch- und Käsetheke. Und so bin ich über Umwege zum Käse gekommen! Was ist das Besondere an der Käsetheke? Die Auswahl ist riesig. Wir haben rund 350 verschiedene Käsesorten im Angebot. Diese große Vielfalt ist faszinierend, kann aber auch den einen oder anderen Kunden etwas überfordern. Bei dieser Vielfalt kommt der Beratung sicher eine Schlüsselrolle zu? Ohne Beratung geht es nicht. Dazu gehört aber, dass das Team an der Käsetheke jeden Käse probiert und kennenlernt. Sonst wären wir nicht in der Lage, etwas über den Geschmack zu sagen. Allerdings reicht es nicht aus, zu erzählen. Geschmack ist etwas Individuelles. Daher biete ich immer ein Stück zum Probieren an, wenn das Interesse für einen bestimmten Käse geweckt worden ist. In den meisten Fällen wird der dann auch gekauft, ohne nach dem Preis zu fragen. Der Geschmack entscheidet also, nicht der Preis? Wenn unsere Kunden von der Qualität und dem Geschmack eines Käses oder einer Käsezubereitung überzeugt sind, dann greifen sie in der Regel auch zu. Es ist dann ja etwas Besonderes – also nicht der Käse, der immer auf den Tisch kommt. Welche Käsesorten mögen Sie besonders? Da gibt es einige! Ich schätze den Morbier sehr. Das ist ein halbfester Schnittkäse aus Frankreich, der in der Mitte einen Streifen aus Pflanzenasche hat. Lecker sind auch die verschiedenen Käsesorten, die in der Kaltbach-Höhle reifen dürfen, und Raclette mache ich mit meiner Familie auch gern, allerdings erst nach Silvester. In der Raclette-Hochsaison schneiden wir an der Theke Unmengen an Raclettekäse auf; das reicht mir dann erstmal. Wenn Sie nicht an der Käsetheke zu finden sind, was machen Sie dann? Zuhause backe ich sehr gern – aber nicht nur Käsekuchen! – und verbringe einfach Zeit mit meiner Familie. Spaziergänge gehören für mich auch zum Entspannen, genauso wie Radtouren mit unserem jüngsten Sohn.

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