13. Juni 2023 |

Anja Coric

REGIONALITÄT IST DAS GROSSE PLUS

Äpfel, Kartoffeln und Spinat sind nur drei von unzähligen Obst- und Gemüsesorten, die in den Aufgabenbereich von Anja Coric fallen. Die gebürtige Sächsin, die seit 2010 in Müllheim lebt, kümmert sich seit 2020 verantwortlich um die Obst- und Gemüseabteilung im HIEBER-Lädele in Niederweiler. Eine Aufgabe, die sie damals eher zufällig übernommen hat und der sie mit großer Leidenschaft nachgeht: „Ich schätze es sehr, dass HIEBER unsere regionalen Landwirte unterstützt und bin froh, unseren Kundinnen und Kunden die unschlagbare Vielfalt an Obst und Gemüse aus der Region bieten zu dürfen“, sagt sie. Dafür ist sie jeden Morgen schon um 6 Uhr unterwegs. 

Wann sind Sie zu HIEBER gekommen? 2019 habe ich im HIEBER in Müllheim angefangen. 2020 habe ich dann die Chance erhalten, nach Niederweiler ins Lädele zu wechseln und dort die Abteilungsleitung zu übernehmen. Diese Möglichkeit habe ich mir nicht entgehen lassen, auch weil ich gern nach Niederweiler gehen wollte. 

Hat der Markt eine besondere Rolle in Ihrem Leben? Das kann man so sagen. Ich habe Bäckereifachver-
käuferin gelernt – und zwar bei K+U,
der damaligen Edeka-Bäckerei. Nach meiner Ausbildung war ich viele Jahre in Niederweiler an der Theke mit den Backwaren. Ich mochte das Lädele und kannte sowohl die Menschen, die dort arbeiten, als auch die vielen Stammkunden. Als mir dann die Gelegenheit gegeben wurde, dort die Leitung der Obst- und Gemüseabteilung zu übernehmen, habe ich sofort zugesagt. 

Wie wurden Sie von einer Bäckereifachverkäuferin zur Spezialistin für Gemüse und Obst? Angefangen hat das bereits in Müllheim. Da bin ich in die Obst- und Gemüseabteilung gewechselt, und es war anfangs nicht einfach. Es ist einfach etwas komplett anderes, es gibt keine Parallelen zwischen Backwaren auf der einen und Obst und Gemüse auf der anderen Seite. Ich hatte da auch wenig Erfahrung, muss ich zugeben. Umso schöner, dass mir gerade am Anfang das Vertrauen entgegengebracht wurde. Später habe ich bei HIEBER die Ausbildung zur Fachkraft für Obst und Gemüse machen dürfen. Für meine Obst- und Gemüseabteilung erhielt ich sogar bereits zweimal die Auszeichnung „Goldener Apfel“! 

Was sind Ihre Favoriten in der eigenen Abteilung? Beim Obst habe ich zwei klare Favoriten: Jonagold und Elstar – also Äpfel. Die gehen eigentlich immer. Beim Gemüse hängt es ein bisschen von der Saison ab. Jetzt im Frühjahr ist es Spinat, später kommt Spargel hinzu. 

Wie sieht ein normaler Arbeitstag für Sie aus? Der beginnt morgens um 6 Uhr mit dem Empfang der frischen Waren. Dann geht es ans Einrichten der Abteilung. Viele Artikel sind über Nacht im Kühlraum, die werden geholt, kontrolliert und dann einsortiert. Gleiches passiert mit den Waren, die frisch geliefert wurden. Obst und Gemüse, das sich nicht mehr so gut verkaufen lässt, stellen wir der Tafel zur Verfügung, die uns dreimal pro Woche anfährt. Andere Artikel kommen zudem ins „Zu-gut-für-die-Tonne-Regal“ oder in die Hasenbox, wo sie als Kleintierfutter immer noch eine sinnvolle Verwendung finden. Ich bin froh, dass wir Lebensmittel nicht einfach wegwerfen.

Und wenn alles eingeräumt ist …? Kümmere ich mich entweder um die Bestellungen oder bin auf der Verkaufsfläche. Da berate ich dann gern oder werde nach Rezeptideen gefragt. Da man sich zum Teil schon lange kennt, ist das immer schön. 

Was passiert nach Ladenschluss? Ich genieße es, spazieren zu gehen. Das tut mir gut. Und wenn es passt, dann fahre ich nach Freiburg zum SC ins Stadion. 

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