18. September 2025 | Ich bin Hieber
ICH BIN HIEBER – DAVE HOFBAUER
STECKBRIEF
Dave Hofbauer
Jahrgang 1997
aus Lörrach-Hauingen
HIEBER Lädele Wyhlen
Abteilungsleiter Getränke
Seit 2022 bei HIEBER
Hobbys: Auszeit mit der Familie und backen
EIN ANDERER MARKT KOMMT NICHT INFRAGE
Er kommt gern zur Arbeit, und das seit mehr als zwei Jahren. „Das war bei meinen vorherigen Arbeitsstellen meist nicht so“, wundert sich Dave Hofbauer und lächelt breit. Seine berufliche Biografie ist so bunt und abwechslungsreich, wie es sein Aufgabengebiet im Lädele im Ortskern von Wyhlen heute ist. Dass er einmal im Lebensmittelhandel aktiv und glücklich sein würde, hätte sich der gebürtige Nürnberger nicht träumen lassen. Wobei es vor allem seine konkrete Arbeitsstelle ist: Eine andere mag er sich nicht vorstellen.
Wann haben sie bei Hieber angefangen? Das war der 1. Februar 2022. Ich hatte vorher zur Probe gearbeitet und habe es offensichtlich ganz gut gemacht, obwohl ich keine Erfahrungen im Verkauf hatte.
Was haben Sie vor dem Start bei HIEBER gemacht? Nach dem Hauptschulabschluss in Lörrach bin ich zur Bundeswehr und war drei Jahre in der ‚Sicherungsstaffel‘ im Objektschutz bei der Luftwaffe sowohl auf Basen in Deutschland als auch im Ausland aktiv. Im Anschluss bin ich wieder zurück nach Lörrach und habe in Weil am Rhein eine Ausbildung zum Pflasterer begonnen.
Aber nur begonnen? Unsere Tochter kam da auf die Welt, und mein Lehrlingsgehalt hat nicht gereicht. Ich habe dann die Ausbildung abgebrochen und im gleichen Betrieb als Quereinsteiger gearbeitet. Ich habe also das Gleiche gemacht wie vorher, aber deutlich mehr verdient. Danach war ich Aufsicht in einer Spielhalle – das war körperlich angenehmer, aber vom Zwischenmenschlichen her sehr anstrengend. Wenn man sieht, dass Kunden ihren ganzen Monatslohn in so eine Maschine stecken, dann macht das was mit einem. Mir hat das nicht gut getan, und ich musste da weg.
Und wie wurde es dann HIEBER? Ein Kumpel, der bei HIEBER seine Ausbildung gemacht hat, hat mir erzählt, dass hier Mitarbeiter gesucht werden – und da habe ich mich vorgestellt, zur Probe gearbeitet. Seitdem bin ich da.
Haben Sie die Entscheidung bereut? Nein. Bei jedem Beruf, den ich bisher hatte, kam immer nach etwa einem Jahr das Gefühl auf, dass es das nicht ist. Hier blieb das aus. Damit habe ich echt nicht gerechnet. Ich bin jetzt gut zwei Jahre hier, fühle mich gut dabei und komme im Prinzip jeden Tag gern zur Arbeit.
Was sind Ihre Aufgaben? Offiziell bin ich Leiter der Getränkeabteilung. Aber unser Lädele ist eher klein, da arbeitet jeder an jeder Stelle mit. Es gibt Tage, da bin ich die kürzeste Zeit bei den Getränken und verbringe mehr Zeit in der Mopro – also bei den Molkereiprodukten. Da ist meist mehr zu tun. Das ist das Schöne am Lädele: Es ist immer abwechslungsreich und es gibt fast keine Abteilung, in der ich nicht gern aushelfe. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, in einem großen HIEBER-Center zu arbeiten. Das ist hier schon ein besonderer Markt.
Wie oft findet man Sie im Lädele? In der Regel komme ich an allen Tagen, die wir geöffnet haben. Ich versuche meine Arbeitszeiten mit denen meiner Frau zu koordinieren, damit immer einer von uns für unsere Tochter da ist. Zum Glück unterstützen uns meine Schwiegereltern. Ohne sie wäre das schon kritisch.
Worauf freuen Sie sich in der Freizeit? Auf Unternehmungen mit meiner Tochter und der Familie. Außerdem backe ich gern, besonders alles, was umständlich ist – sowas wie mehrstöckige Torten zum Beispiel. Das sind Herausforderungen, die ich mag. Die größte Herausforderung ist allerdings Käsekuchen. Ich habe es bisher nicht geschafft, einen Käsekuchen zu backen, mit dem ich zufrieden bin.










