6. November 2025 |

ICH BIN HIEBER – MARC HEß

13 JAHRE AUF ANDEREN PFADEN UNTERWEGS

Jahrgang 1974
aus Rümmingen
Fachberater und Mentor Fleisch
Hobbys: Familie, Theater und die Basler Fasnacht

Seine Biografie hätte sehr einfach sein können: 1989 als Azubi in der Metzgerei bei HIEBER begonnen, nach und nach die Karriereleiter hinauf, um jetzt als Mentor Verantwortung zu tragen. Doch Marc Heß wählte einen anderen Weg und sammelte Erfahrungen auch außerhalb des Lebensmitteleinzelhandels. Gut 13 Jahre verbrachte der Rümminger in anderen Unternehmen. Doch zurück kam er auch sehr gern, berichtet der heute 51-Jährige.

Wie lange reicht Ihre Verbindung mit HIEBER zurück? Das war gegen Ende der Schulzeit: Ich hatte mich da schon längst entschlossen, eine Lehre zum Automechaniker oder Schreiner zu beginnen, als wir mit der Klasse anlässlich von Berufsinfotagen den HIEBER Markt in Binzen besucht haben. 1989 muss das gewesen sein.
Aber gelernt haben Sie dann schon bei HIEBER? Das hängt mit diesem Besuch zusammen. Ich habe mich nicht für eine Ausbildung zum Kaufmann interessiert und nicht zugehört, was Herr Hieber dazu erzählte. Er hat mich dabei ertappt, was mir schon ein bisschen peinlich war. Auf seine Frage, ob ich mich schon für eine Ausbildung entschieden hätte, habe ihm von meinen Plänen erzählt. Das sei sicher sehr spannend, jeden Tag ölig-schmutzige Hände zu haben, meinte er. Und dann hat er mich eingeladen, mir das mit dem Verkauf mal ein paar Tage in Lörrach genauer anzuschauen. Da konnte ich schlecht Nein sagen.
Und das hat sie überzeugt? Ja. Der Lörracher Markt war damals in der Wiesentalstraße und einer der modernsten Supermärkte in Deutschland. Ich wurde der Metzgerei zugewiesen und hatte einen wunderbaren Lehrmeister. Ich habe in der ersten Woche selbst Fleischkäse hergestellt.
Was genau haben Sie gelernt? Begonnen habe ich eine Ausbildung als Verkaufsmetzger. Nach zwei Jahren Berufsschule wurde aber festgestellt, dass ich in der Klasse für Metzger saß. Was mir auch eher lag als der Verkauf. Die Prüfung abgelegt habe ich dann als Metzger – später auch den Meister.
Wie lange waren Sie dann bei HIEBER? 1991 war ich Geselle und durfte gleich eine kleine Abteilung übernehmen. Über die Jahre habe ich mich langsam hochgearbeitet, aber 2011 – also nach mehr als 20 Jahren – hatte ich den Wunsch, beruflich auch was anderes zu erleben und weitere Erfahrungen zu sammeln.
Haben Sie etwas komplett anderes gemacht? Ich war kurze Zeit im Schlachthof Lörrach. Danach einige Jahre in der Fleischvermarktung und zuletzt sieben Jahre in einer familiengeführten Metzgerei. Wenige Monate nachdem sie verkauft worden war und ich unsicher war, ob ich bleiben soll, hat mein Telefon geklingelt: Es war HIEBER. Dort hätte man gehört, dass ich vielleicht einen Job suche, hieß es.
Und dann sind Sie zurückgekommen? Ich habe mir gedacht, warum nicht „back to the roots“? Ich kenne die Familie Hieber sehr gut, das Unternehmen auch, selbst wenn es seitdem richtig gewachsen ist. Außerdem habe ich mich über das Angebot gefreut.
Was genau machen Sie den lieben langen Tag? Ich bin als Fachberater und Mentor in allen HIEBER Märkten für die Metzgerei zuständig, berate sie, trainiere das Personal und helfe, wenn es Schwierigkeiten gibt.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten? Zum einen habe ich Familie, zum anderen bin ich seit 33 Jahren in der Theatergruppe Rümmingen aktiv – sowohl als Regisseur als auch als Darsteller. Und ich spiele bei den Basler Hunne die Posaune.

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