16. April 2026 | Ich bin Hieber
ICH BIN HIEBER – FARUK VURAL
STECKBRIEF
Faruk Vural
47 Jahre alt
aus Friedlingen
HIEBER Weil am Rhein
Abteilung Fleisch
Seit 2022 bei HIEBER
HOBBYS:
Kampfsport und Familie
GUTES FLEISCH BRAUCHT KEINE BEILAGE
Die Fleischtheke im HIEBER Weil am Rhein: Hier ist Faruk Vural beruflich zu Hause. Der gebürtige Kurde kam vor knapp 25 Jahren als Junggeselle nach Deutschland, um sich hier eine Existenz aufzubauen. Das ist ihm gelungen, obwohl er nicht den klassischen Ausbildungsweg genommen hat – oder hat nehmen können. Seit gut zwei Jahren ist er verantwortlich für die Fleischtheke und freut sich über die vielen Stammkunden aus dem Dreiländereck. „Das macht die Arbeit so spannend“, sagt er.
Seit wann sind Sie bei HIEBER in Weil am Rhein? Das weiß ich noch genau: Im November 2022 hatte ich hier meinen ersten Tag.
Wo waren Sie vorher beruflich aktiv? Bevor ich zu HIEBER gewechselt bin, habe ich in der Marktkauf-Metzgerei in Weil gearbeitet. Das ist ja auch ein Teil der Edeka.
Haben Sie dort ihre Ausbildung gemacht? Nein. Und ich habe auch keine klassische Ausbildung. Alles, was ich weiß, habe ich in meiner Berufstätigkeit gelernt oder beigebracht bekommen.
Wie fing dieser Weg an? Nach der Schule habe ich in verschiedenen Unternehmen gearbeitet. Ich war auf dem Bau, in der Chemieindustrie und habe meinen Armeedienst geleistet. Es gab aber keine echte Perspektive für mich in meiner Heimatstadt Muş. Also bin ich mit 21 Jahren nach Deutschland gezogen. Das war im Sommer 2001.
Wie verlief Ihr beruflicher Start? Mein erster Job war in einer Dönerproduktion. Acht Jahre habe ich dort gearbeitet und dabei viel lernen dürfen. Danach war ich in einem kleinen Supermarkt, der sich auf kurdische und türkische Lebensmittel spezialisiert hat. Da war ich natürlich auch für das Fleisch mitverantwortlich. Von da bin ich dann zu Edeka – also zum Marktkauf. 2022 wurde es dann der HIEBER.
Wie kam das? Ein Kollege, der zu HIEBER gewechselt ist, hat mir von der Arbeit hier vorgeschwärmt und immer wieder gesagt, dass ich auch zu HIEBER kommen sollte. Irgendwann habe ich dann nachgegeben. Außerdem: Fragen kostet nichts.
Hat sich durch den Wechsel viel verändert? Die beruflichen Unterschiede sind gering. Mir hat die Arbeit vorher ja auch Spaß gemacht. Der Hauptgrund war mehr, dass ich neue Erfahrungen sammeln wollte. Das sehe ich bei HIEBER eher, auch was berufliche Chancen angeht.
Ist es das, was das Arbeiten bei HIEBER ausmacht? Auch. Wenn man sich hier engagiert und mitmacht, gibt es Aufstiegsmöglichkeiten. Und da spielt es keine Rolle, ob man eine Ausbildung hat oder ein Quereinsteiger ist, wie ich es bin. Leistung wird honoriert.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders? Wir haben Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Die kaufen alle unterschiedlich ein, haben unterschiedliche Vorlieben was Qualität, Herkunft und Fleischsorten angeht. Daher haben wir hier auch eine unglaublich große Vielfalt. Das macht es spannend.
Die Auswahl an Fleisch bei HIEBER ist groß. Haben Sie Favoriten? Für mich muss Fleisch gut marmoriert und gereift sein. Dann schmeckt es auch. Das kann ein gutes Rib-Eye-Steak sein oder, wenn es etwas wirklich Besonderes sein soll, ein Stück vom Heimat-Wagyu.
Grill oder Pfanne? Es gibt kein entweder oder: Gutes Fleisch kann man grillen, braten oder niedertemperaturgaren – also bei etwa 90° Grad langsam zubereiten. Salz und Pfeffer reichen da völlig. Schmecken wird es auf jeden Fall. Es kommt einfach darauf an, worauf man Lust hat.
Und welche Beilagen passen gut dazu? Am liebsten schön angemachte Blattsalate. Gutes Fleisch braucht keine Beilage.








